unterwegs wie ein Stadtpfeifer …

Zinken, Trompeten, Hörner, Schlagwerk, Perkussion … musikalisch bin ich mit mehreren Instrumenten unterwegs – wie ein Stadtpfeifer in früheren Zeiten. Heutzutage könnte ein solches berufliches Profil mit dem Begriff „Multi-Instrumentalist“ beschrieben werden. Studiert habe ich in Dresden, Basel, Leipzig und Bremen und spätestens aller 10 Jahre kam ein neues Instrument dazu ohne die bisherigen zu vernachlässigen …

In Konzerten und Aufführungen wechsle ich mittlerweile gerne die Instrumente; werde extra deswegen gebucht: vom Zink zum Tamburello und Kastagnetten, von der Trompete zum Glockenspiel oder vom Horn zur Trompete, z.B. in Bachs Weihnachtsoratorium. Ich liebe Aufführungen von Bach-Kantaten in denen meine Instrumente Corno da tirarsi, Barockhorn, Barocktrompete oder der Zink zum Einsatz kommen!

Während Performances, in reinen Improvisation-Konzerten oder Ausstellungseröffnungen geht es gerne auch noch etwas wilder zu. Dann gibt es auf der einen Seite eine krachende orientalische Trommel oder ein Nebelhorn mit bis zu 90 Dezibel und im Kontrast dazu leise säuselnde Klänge eines Stillen Zinken, eines Hirtenhorns oder einer Doppeltrichtertrompete.

Das Repertoire der Kammermusik-Programme (heute gerne modisch als „Recital“ bezeichnet) reicht vom spätmittelalterlichen Pilgerliedern, Renaissance-Klängen, norddeutscher Instrumentalmusik, italienischen Canzonen des Frühbarock bis hin zu Trompeten-Sonaten des 18. Jahrhunderts.

Musikalischen Unterricht kann man auch von mir bekommen.

Ich lade Sie herzlich ein: stöbern Sie hier auf meiner neuen Internetpräsentation, schauen Sie meine aktuellen Programme und Instrumente an, sehen Sie auch gerne in das Archiv meiner alten Hompage oder spüren Sie den ca. 300 Programmen nach, die ich bei den spartenübergreifenden Veranstaltungsreihen OFFENES PALAIS und DRESDNER TOTENTANZ präsentierte.

Viel Freude, auf Wiederhören, Ihr Thomas Friedlaender.

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Im Einsatz mit einer Davul (einer mit zwei unterschiedlichen Fellen bespannten türkischen Bauchtrommel) während einer Ausstellungseröffnung in den Städtischen Bibliothek Dresden (Kulturpalast).

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Musik auf dem Turm von St. Johannis zu Zittau.

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Corno da tirarsi – mein Rekonstruktionsversuch eines seltenen Blasinstrumentes in Bachs Leipziger Kantaten.

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