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ICH SACHZ EYNS MOLS DEN LICHTYN MORGYN STERNE
Lieder, Pilgergesänge und Instrumentalstücke des deutschen Sprachraumes um 1500
Thomas Friedlaender (Dresden) – Zink, Glockenspiel, Trommeln, Zugtrompete, Gesang
Auf der Suche nach unserer Identität stellt sich heutzutage, jenseits von übertriebenen Nationalismus, zunehmend die Frage, wer unsere ältesten geistlichen Lieder und Gesänge noch kennt und pflegt. Welche geistlichen Lieder sind das überhaupt, die zu unserem Erbe, zu unserer Tradition und unserer Kultur gehören? Gibt es darinnen womöglich Einflüsse aus anderen Kulturkreisen? Und wieviel Leben steckt nach vier oder fünf Jahrhunderten generell noch in einem Stück Musik?
Im Programm wird gezeigt, dass alte Klänge so vital sind, wie man es als Spieler zulässt.
Gespielt auf Nachbauten historischer Instrumente werden dabei gelegentlich die Pfade der traditionellen Interpretation verlassen und die musikalischen Ideen in moderner Improvisation fortentwickelt. Ganz im Sinne der alten Meister, deren Werke oft selbst nichts anderes waren, als Niederschriften freien Spiels. So wird historisch informierte Aufführungspraxis und zeitgenössische Sprache zu einer spannungsvollen und harmonischen Abendmusik mit Stücken des späten Mittelalters und der Renaissance verbunden. Es erklingen dabei einige jener Lieder, die unsere (Ur-)Großeltern und viele Generationen vor ihnen über Jahrhunderte hinweg pflegten.

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LIEDER VOM WASSER – Eine Raummusik für Laute, Zink und Schlagwerk
Werke von Josquin des Près, Ludwig Senfl, Orlando di Lasso, Jaques Arcadelt und anderen
Andreas Arend (Berlin) – Lauten; Thomas Friedlaender (Dresden) Zink und Schlagwerk

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VERLEIH UNS FRIEDEN EWIGLICH
Konzert für Orgel, Stimme und Zink mit Jan Katzschke und Thomas Friedlaender
Werke aus dem Buxheimer Orgelbuch, dem Glogauer und Lochamer Liederbuch, von Orlando di Lasso, Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Matthias Weckmann u.a.
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HIMMEL AUF ERDEN
Musik aus der gottesdienstlichen Praxis zur Zeit Gottfried Silbermanns:
Barocke Orgeln und ihre Verwendung beim »Fantasieren, Generalbaß und Choral«
»So gleicht der Gottesdienst dem Himmel schon auf Erden, wenn bei solenner Zeit schön musiziert kann werden«
(aus einem Gedicht zur Weihe der Silbermann – Orgel in Reinhardtsgrimma)
Ensemble Corona Harmonica
Maria Skiba – Sopran
Thomas Friedlaender – Zink
Ulrike Titze – Violine in alter Mensur
Jan Katzschke – Orgel, Leitung, Konzept
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SIGLO DE ORO
Spanische Musik aus der Zeit Karls V. und Phillip II. – Werke von Antonio de Cabezón, Diego Ortz, Tomas Luis del Santa Maria u.a.
Thomas Friedlaender – Zink und Perkussion, Sebastian Knebel – Orgel
Das, was die Spanier „Siglo de oro“ (Jahrhundert des Goldes) nennen, war jene glorreiche Epoche, in der Spanien zur mächtigsten Nation Europas heranwuchs, nachdem das letzte maurische Königreich erobert worden war und Kolumbus eine neue Welt entdeckte.
Nicht nur politisch, sondern auch kulturell war für Spanien das 16. Jahrhundert ein herausragendes, ein „goldenes Zeitalter“. So viel die größte Macht des spanischen Staates mit einer Blüte der Literatur zusammen, zu deren Vertretern so berühmte Namen wie Miguel de Cervantes oder Lope de Vega gehören. Auch in der Musik war Spanien damals eines der bedeutensten Zentren Europas – eine Musik, die durch große Leidenschaft, tempramentvolle Rhythmen, ekstatische Verzierungen, kühne Dissonanzen und eine ergreifende Mystik der Klänge gekennzeichnet ist.
Inspiriert von dieser alten Musik erklingt auf Nachbauten historischer Instrumente ein Programm mit Werken von Antonio de Cabecon, Diego Ortiz, Tomas Luis de Santa Maria und anderen.
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ZWISCHEN HIMMEL UND HÖLLE
Freie Musik mit Anne-Kathrin Wagler (keys | percussion) und Thomas Friedlaender (winds | percussion)
Die beiden Improvisationsmusiker tasten im spontanen Spiel die Möglichkeiten ihrer zahlreichen Instrumente aus und entwickeln gemeinsam einen wunderbar vielschichtigen, variantenreichen und immer überraschenden Dialog. Unterstützt von phantasievoller Perkussion weben sie einen fliegenden Klangteppich, der das Publikum auf einen Ausflug in eine ganz eigene Welt mitnimmt, die jeden Abend neu geschaffen wird.
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… dem göttlichen Kinde wohlklingende Lieder
Weihnachtliches Konzert mit Liedbearbeitungen des 17. Jahrhunderts
Stefan Kunath – Gesang
Jan Katzschke – Orgel und Cembalo
Thomas Friedlaender – Zink
Die Musiker spannen in ihrem weihnachtlichen Programm weite Bögen: Von der Psalmodie des 13. Jahrhundert über eine Improvisation nach der Melodie eines Adventsliedes bis zur Musik Johann Sebastian Bachs; von der einstimmigen Melodie eines Instrumentes oder der einzelnen Stimme bis zum gemeinsamen Erklingen der Orgel, des Gesangs, des Zinks und der historischen Percussionsinstrumente; von Deutschland nach Italien und zurück; von den Musikern zu den Zuhörern.
Es erklingen Werke von Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Johann Hermann Schein, Matthias Weckmann, Cipriano de Rore, Giovanni Battista Bovicelli, Giovanni Battista Bassani, Dieterich Buxtehude, Johann Philipp Krieger und Johann Krieger, Johann Crüger und Johann Sebastian Bach.
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DANTE AN DER DAMPFMASCHINE
Saxophon der Renaissance trifft Instrument der industriellen Revolution – improvisierte Musik mit:
Hannes Singens – Akkordeon und Schlagwerk
Thomas Friedlaender – Zink und Perkussion
Dante an der Dampfmaschine, Shakespeare an der „Spinning Jenny“. Wenn Thomas Friedlaender und Hannes Lingens spielen, treffen zwei Zeitalter aufeinander: Der Zink als „Saxophon der Renaissance“ begegnet dem Akkordeon, dem „Klavier des Kleinen Mannes“ im 19. Jahrhundert.
Die scheinbar wesensfremden Instrumente haben eines gemeinsam: Sie klingen, weil Luft in ihnen zum Schwingen gebracht wird. Diese Grundlage genügt Friedlaender und Lingens für ihr mal stürmisches, mal träumerisches Experiment. In reiner Improvisation tasten sie die Möglichkeiten ihrer Instrumente aus und halten einen wunderbar vielschichtigen, variantenreichen und immer überraschenden Dialog. Unterstützt von phantasievoller Perkussion weben die Musiker einen fliegenden Klangteppich, der den Hörer nicht auf eine Zeitreise mitnimmt, sondern auf einen Ausflug in eine ganz eigene Welt, die jeden Abend neu geschaffen wird.
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