Vita :

Aktuelles Projekt : Ensemble Pulchra Scylla Italienische Renaissancemusik
und italienische Folklore

Noemi La Terra – Gesang
Diethart Krause – Gambe
Stefan Jaenicke – Gitarre
Thomas Friedlaender – Zink und Perkussion

Thomas Friedlaender – Zink, Trompete und Perkussion

Geboren 1966 in Magdeburg; lebt freischaffend in Dresden. Er studierte zunächst an der Dresdner Musikhochschule moderne Trompete und arbeitete in verschiedenen Orchestern.

Beschäftigung mit Jazz, freier Improvisation, elektronischer Musik und Perkussion. Seit 1990 Hinwendung zur alten Bläserkultur für Zink und Trompete zwischen 1450-1830. Studium in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater (Zink und historische Improvisation), in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Bruce Dickey - Zink, Edward H. Tarr und Jean Francois Madeuf - Naturtrompete), privater Perkussionsunterricht bei Michael Metzler und Peter Bauer, sowie Kurse für Jazz- und Freier Improvisation bei Günter Baby Sommer, Marko Lackner und Markus Stockhausen.

Gründung verschiedener Kammermusikensembles - inzwischen über 20 Programme mit solistischer Kammermusik u.a. aus dem Mittelalter, der spanischen Renaissance, aus dem italienischem Frühbarock oder mitteldeutscher Musik des frühen 17. Jahrhunderts. Konzerte und Aufnahmen mit renommierten Ensembles und Solisten im Bereich der Alten Musik (Dresdner Kammerchor, Musica Fiata, Lautten Compagney, Stuttgarter Barockorchester u.a.).

In den letzten Jahren bestimmen zunehmend reine Improvisationskonzerte, Ausstellungseröffnungen, Performances und übergreifende Veranstaltungsformen sein Arbeitsspektrum.

Kunstgeschichtliche Begeisterung und Lust am Kulturmanagement führten in den vergangenen Jahren zu mehreren eigenen Projekten mit dem Ziel, die jeweilige Atmosphäre des Veranstaltungsortes mit Musik der Zeit - vom ausgehenden Mittelalter bis zur Moderne - anschaulich lebendig werden zu lassen. Thomas Friedlaender ist künstlerischer Leiter der Dresdner Veranstaltungsreihen "Offenes Palais - Musik und Kunst im Großen Garten", "Dresdner Totentanz", "Loschwitzer Elfenbein" und "Pendelverkehr", die mit Jazz, Literatur, Tanz, Improvisation, Theater, Kunstbetrachtungen, Performances, Happenings, Alte Musik, Landschaftserkundung und Gastronomie die Menschen lebendig zusammenführen.

Seit 2000 ist er Beirat im Förderverein Palais Großer Garten Dresden, der sich für die festliche Nutzung des ersten Barockbaus in Sachsen engagiert.